FPÖ-Frauensprecherin fordert Informationskampagne

Mit heute gibt es in Österreich nunmehr auch die Möglichkeit für Frauen, mittels einer Notruf-App am Handy still die Polizei in einer Notlage zu alarmieren. „Jedes Mittel muss versucht werden, um betroffenen Frauen auf unkomplizierte Weise Hilfeleistung zu bieten und vor Gewalt zu schützen“, so die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker. „Erstaunlich ist, dass vom freiheitlichen Entschließungsantrag bis zur Umsetzung gar nicht so viel Wasser die Donau hinunterfließen musste wie sonst. Mit dieser modernen Technik kann jetzt als aktive Hilfe für Frauen ein ‚schneller, unkomplizierter Hilfeschrei‘ an die Polizei abgesetzt werden.“

Diese App sei, so die freiheitliche Frauensprecherin, eines der vielen kleinen Räder, die es braucht, damit wir endlich wirksam gegen die präsente Gewalt an Frauen in diesem Land vorgehen können und Österreich die Instanbul-Konvention, also den Schutz von Frauen, umsetzen kann. „Unser aller gemeinsames Ziel in Österreich muss sein, dass die Polizei kommt, bevor ein Mord passiert und nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Die Erfahrungsberichte aus Ländern, wie Spanien, Belgien oder Frankreich haben gezeigt, dass diese App eine wirkliche Unterstützung für Frauen in Gewaltsituationen bietet.“

„Ich hoffe, dass sich rasch auch die entsprechende Information in der Bevölkerung dahingehend verbreitet, dass Frauen Bescheid wissen, dass es eine derartige App gibt. Dazu wäre natürlich nötig, dass eine eigene Informationskampagne dieses neue Tool in der Öffentlichkeit bekannt macht“, forderte Ecker.